Erstelle deinen Blog für Smartphones und sei Mobile First


Warum Mobile First?

In den 1990er-Jahren hat sich die Webentwicklung und das Webdesign hauptsächlich auf Desktop PCs konzentriert, In dieser Zeit wählten sich die Nutzer per Einwähl-Modem ein – mit einer Geschwindigkeit von 54 kbit/s. Erst mit dem Flächendeckenden Aufkommen von DSL konnten Webseiten schließlich immer mehr Features bereitstellen.

Die Ladegeschwindigkeit einer modernen Webseite schafft ein Einwahl-Modem nicht.

Während sich das Internet bei dir zuhause weiterentwickelte, entstand parallel das mobile Internet. Bereits mit dem GSM-Standard war es möglich ins Internet zu gehen und mit WAP wurde diese Möglichkeit noch einmal verbessert. Schnell wurde das mobile Internet immer schneller und durch immer mehr Smartphone Nutzer auch immer komfortabler und Leistungsstärker.

In Deutschland nutzten 2016 bereits 80% der Internetnutzer auch ihr Smartphone zum Surfen.

Durch diese Entwicklung fragen sich Webdesigner, und auch SEOs, immer mehr wie sie ihre Inhalte für mobile Endgeräte optimieren können. Konsequenz dieser Überlegung ist die mobile optimierung. Die mobile optimierung und damit auch mobile first bedeutet die Darstellung und Bedienbarkeit einer Seite an der mobilen Usability auszurichten.

Mobile First – Was bedeutet das?

Die Struktur und das Design deiner Seite orientieren sich an der Darstellung auf mobilen Endgeräten – wie Smartphones.

Entgegen der gängigen Praxis bedeutet mobile first sich zuerst am kleinsten, reduziertesten Gerät zu orientieren. Also vom Smartphone hin zum Desktop Bildschirm. Dadurch bist du in der Konzeption deiner Seiten eingeschränkt da dir nur eine begrenzte Breite und Höhe zur Verfügung steht – genauso wie ein kleiner Sichtbereich,

Mobile first hilft dir verlässlich Antworten auf folgende Fragen zu bekommen.

  • Was ist der Zentrale Aspekt deiner Seite / Was willst du aussagen?
  • Welche Elemente deiner Seite sind für das Webdesign unbedingt nötig – und welche nicht?
  • Für welche Bildschirmgrößen sind deine Inhalte ausgelegt?

Wie funktioniert Mobile First?

Da die beste Lösung für mobile Endgeräte dein erstes Ziel ist solltest du folgende mobile first Ansätze auf jeden Fall berücksichtigen:

  • Beschränkung auf das Wesentliche
  • Nicht mehr Programmieraufwand als nötig
  • Maximale Performance auf allen Endgeräten
  • Schneller Informationszugriff
  • Design-Entwürfe aufs Smartphone Display angepasst
  • Keine großen Bilder und unnötigen Funktionen
  • Kürzungen im Quellcode
  • Verzicht auf JavaScript, Seite wird direkt in HTML5 programmiert

Um eine mobile First Webseite zu erstellen benötigst du ein sogenanntes “Grid”. Ein Grid ist ein Raster im Format eines Smartphone Bildschirms. Erstellst du jetzt deine Webseite anhand des Grids kannst du sie später einfach auf größere Auflösungen skalieren. Das hilft dir keine Überflüssigen Elemente auf deiner Seite zu haben die in bestimmten Auflösungen nicht angezeigt werden.

Die Vorteile von Mobile First

Einer der bedeutendsten Vorteile liegt darin begründet dass sich mobile first an der technischen entwicklung und dem Nutzerverhalten orientiert. Wenn immer mehr Nutzer mit dem Smartphone deine Seite ansurfen kann es nur von Vorteil sein deine Seite für diese zu optimieren. 

Die Optimierung für mobile Endgeräte konzentriert sich auf die Darstellung und die Bedienbarkeit.

Ein weiterer nicht zu verachtender Vorteil ist schlanke Struktur einer Webseite die dem mobile First Prinzip folgt. Durch die reduziertheit und den fokus auf das Wesentliche kann deine Seite einfacher an neue Entwicklungen angepasst werden.

Mobile First auch im B2B Bereich wichtig?

Auch im B2B Bereich solltest du den mobile first Ansatz nicht ignorieren. Sistrix hat in einer Studie gezeigt, dass 50% der B2B relevanten Suchanfragen mobil stattfinden. 

Auch Geschäftsleute surfen am Tag viel mit ihren Smartphones.

Wenn du gute Rankings bei Google erzielen willst solltest du wissen das Google die mobile Version deiner Webseite als Referenz für deine Positionierung betrachtet – und deine Desktop Version ignoriert!

Mobile First heißt auch Content first

Auch der Inhalt ist ein wichtiges kriterium für ein optimiertes Nutzererlebnis. Ein Text der leicht lesbar ist, der relevant ist und der kurz und prägnant geschrieben ist wird besser ranken. Auch die Textstruktur ist wichtig. Du solltest deinen text übersichtlich gestalten und schnell auffindbare Inhalte bereitstellen indem du deine Inhalte untereinander verlinkst. Dadurch baust du dir zugleich noch ein stärkeres linkbuilding auf.

Backlinks sind immer mehr zu vernachlässigen- wichtiger sind gute Ladezeiten!

Was bedeutet Mobile friendly?

Du kannst ganz einfach selbst testen ob deine Seite von Google als mobile friendly erkannt wird. Im Google-Webmaster-Tool gibst du deine URL an und Google wertet aus wie der Crawler die Webseite erkennt und ob alle wichtigen Faktoren berücksichtigt wurden.

Mobile friendlyNicht mobile friendly
Inhalte können schnell gelesen werden
Inhalte sind responsiv
kurze Ladezeiten
Links gut erkennbar und klickbar
Für mobile Geräte unübliche oder veraltete Software (z.B. Flash)
zu kleine Schriftgröße
Links zu eng beieinander oderInhalt zu Breit für Display

Darüber hinaus bieten sich auch Website-Check-Tools an, um deine Seite bezüglich der mobilen optimierung zu prüfen. 

Jens Evers

Jens Evers ist der Gründer von mehrBlog. Er ist WordPress-Fan, Blogger und SEO-Experte seit mehr als 10 Jahren. Seine Spezialität ist das erstellen Themen-relevanter Blogs. Er zeigt dir wie du Traffic auf deine Inhalte Leitest und wie du durch wertvolle Beiträge mehr Geld verdienen kannst.

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